Blick auf das Bernburger Schloss und Wehr, von Franzfoto - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Bild klicken für Link
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An der Saale hellem Strande

An der Saale hellem Strande

steh' ich jüngst mit trübem Blick,

seh' mit Wehmut in den Augen

auf die schöne Zeit zurück.

Damals als wir beide innig,

frisch verliebt im Grase lagen.

Oh, wie sehn' ich alter Mann

mich zurück nach diesen Tagen.

 

Kaum ein Tag, der nicht vergeht,

ohne dass ich an dich denke.

Gingst vor mir zur andr'en Seite

und ich weine leis' und senke

meine Blicke, meine Lider,

lass' den Tränen freien Lauf,

schrei' mein Sehnen, mein Begehren

in den frühen Tag hinaus.

 

Ungehört verklingt mein Rufen,

nur die Vögel hat's erschreckt,

flattern aufgeregt und schimpfen

in dem grünen Baumversteck,

wo die ersten Knospen sprießen,

wie ein zarter Frühlingskuss,

gibt mir Trost und meine Tränen

trägt hinfort der schwarze Fluss.

 

Bald schon sehen wir uns wieder,

bin schon bald wie meine Tränen,

komm zu dir, zur and'ren Seite,

um dich in den Arm zu nehmen.

Und dann werden wir zusammen

Knospen sein im Baumgewande,

neu erwacht und stets vereint

hier am hellen Saale-Strande.

 

© Dark Xperience

 

Habt ihr jemanden, den ihr nie vergessen werdet?

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