Blümlein

Ein Blümlein stand am Wegesrand,

wo es allein und einsam stand.

 

Ich musste einfach rüber geh'n,

es einfach aus der Nähe seh'n.

 

Ein schönes Blümlein, keine Frage,

doch warum war's in dieser Lage?

 

Ich fragte sanft ihm zugewandt:

"Du wächst allein am Wegesrand?"

 

Doch traurig gab zur Antwort mir:

"Die and'ren fraß das Hasentier!

 

Nur deshalb steh' ich heut' allein

und werd' auch bald gefressen sein."

 

Und Tränen rollten leis' herab,

benetzten leis' ihr Blütenblatt.

 

Ich sah ins Tränenblumgesicht

und sprach: "Oh bitte wein' jetzt nicht."

 

Ich grub das Blümlein sachte aus

und nahm sie sachte mit nach Haus.

 

Ich bot dem Blümlein wortgewandt

'nen Platz auf meiner Fensterbank.

 

Es blühte strahlend, freute sich

an seinem Platz im Sonnenlicht.

 

Und jedes Mal, wenn wir uns seh'n,

da bleibt ganz kurz die Zeit still steh'n.

 

Nun weiß die schöne Blumenmaid,

dass sie nie wieder einsam bleibt.

 

© Dark Xperience

 

Habt ihr eine Lieblingsblume?

Verratet es mir in den Kommentaren. ;)

Wenn dir mein Gedicht gefallen hat, würde ich mich über

eine kleine Spende von 0,99 € freuen. Vielen Dank. :)

(Sie werden zu PayPal weitergeleitet.)


Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    kalle sechs (Donnerstag, 12 März 2015 18:14)

    Ein ganz süßes Gedicht, liebe Alex.
    Das vermenschlichen ist das Schöne und Besondere an solche Zeilen.
    Das ist dir besonders gut gelungen.
    GLG Kalle

  • #2

    Dark Xperience (Freitag, 13 März 2015 11:52)

    liebeR ;)

    Aber danke und schön, dass es Dir gefällt :)

    LG Dark Xperience

  • #3

    Sabine Daus (Samstag, 14 März 2015 00:12)

    ach wie schön fürs Blümelein
    das nun nicht mehr steht
    so ganz allein.
    Es wird gern
    Deine Glückseligkeit sein!
    LG
    Sabine

  • #4

    Dark Xperience (Montag, 16 März 2015 14:50)

    Danke :)