Blaue Träume

Blau sind die Träume, von denen sie spricht.

Blau wie die Sehnsucht in ihrem Gesicht.

Blau wie die Hoffnung, an die sie noch glaubt

und die geduldig der Liebe vertraut.

 

Duldsam erträgt sie die einsame Zeit.

Duldsam wie eine jungfräuliche Maid.

Duldsam wie Winde, die Blumen bestäuben

und sich gefärbte Gefilde erträumen.

 

Fröhlich erklingt jedes Wort ihrer Stimme.

Fröhlich erfüllt sie mit Frohsinn die Sinne.

Fröhlich erkundet sie unsere Welt,

liebt und genießt, weil ihr diese gefällt.

 

Hat sie doch Zeit und noch tausend Begehren.

Hat keine Eile ihr Herz zu verlieren.

Hat noch Vertrau'n in Fortunas Geschick,

dass ihr zur richtigen Zeit alles glückt.

 

Ja, sie ergibt sich dem Leben, der Zeit.

Ja, denn sie lebt doch am Liebsten im Heut'.

Ja, auch wenn ihre Begehren sie quälen

und sich bisweilen Berührung ersehnen.

 

Legt sie ihr Herz in die göttlichen Hände.

Legt sich dann nieder in ihre vier Wände.

Legt sich zur Ruhe auf ihrer Schlafstätte,

auf dass ein Traum sie ganz zärtlich erwecke.

 

Nur manches Mal, wenn ein Traum sie zerreißt,

nur manches Mal, wenn die Sehnsucht sie beißt,

nur manches Mal, wenn die Augen sich sehnen,

weint sie ganz leise zwei bläuliche Tränen.

 

© Dark Xperience

 

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