Blind

Irritierte Menschgestalt,

bangst in diesem Schattenwald.

 

Off'ne Augen, kannst nichts sehen,

tasten, stolpern, vorwärts gehen.

 

Schwarze Wolken, brennt kein Licht.

Wohin gehen? Weißt es nicht.

 

Dunkle Schatten, Masken, Schemen,

Hilfe suchend, doch vergebens.

 

Wölfe heulen, bleib ja stumm,

bleib nicht steh'n, wär' ungesund.

 

Blut pulsiert, der Atem schnell, es

rauscht und pfeift im Trommelfell.

 

Lauf, ja lauf und bleib nicht steh'n,

off'ne Augen, doch nichts seh'n.

 

Schwarz und finster, lauf geschwind,

off'nen Auges und doch blind.

 

© Dark Xperience

 

Nachts, allein im Wald… Angstszenario oder völlig harmlos?

Schreibt mir eure Meinung dazu in die Kommentare. ;)

Wenn dir mein Gedicht gefallen hat, würde ich mich über

eine kleine Spende von 0,99 € freuen. Vielen Dank. :)

(Sie werden zu PayPal weitergeleitet.)


Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Susan Melville (Donnerstag, 24 November 2016 12:05)

    Sehr tolles Gedicht u. noch mal Chapeau. ;-)