Der Sturm

Die Sonne hat zum Schlaf sich hingelegt

und überlässt dem Dunkeln ihre Macht,

doch braut im Himmel leise sich zusammen,

das bricht die Stille dieser schwarzen Nacht.

 

Die Ruhe trügt, ist kalt und drückend schwer,

sie macht die Vögel, Tiere, Menschen stumm,

des einzig Menschenfreund von all', der Hund,

erhebt gefletscht und knurrend seine Stimm'.

 

Das ganze Sternenbildnis schwindet still,

verschwindet hinterm schwarzen Wolkenrand,

die Nacht wird ungemütlich, finster, kühl

versinkt in dieser schwarzen Wolkenwand.

 

Erst ist's ein Wind, ein gänzlich schwacher nur,

der pfeifend Häuserschluchten übergeht,

ein Klingelstreiche-Spieler, nur ein Kind,

das lachend jeden Hauseingang durchweht.

 

Doch Zeit verrinnt, die Sekunden vergeh'n,

der Wind wird wild und laut in seinem Lauf,

er tobt und heult und brüllt ins schwarze Land,

das sich vor Angst und Furcht zusammen rauft.

 

Ein lauter, blendend heller Donnerschlag

eröffnet die Gewittersinfonie,

erhellt die Nacht, sie wird erneut zum Tag,

befreit die Kraft der Naturenergie.

 

Und Regentropfen prasseln laut hernieder

und klingen fast wie schweres Dauerfeuer,

zerstört die Welt, zerreißt die Stille wieder,

getränkt vom nassen, schwarzen Ungeheuer.

 

Und drinnen sind die Menschen angsterfüllt,

verfolgen bang das Spiel der schwarzen Welt,

wenn Donner, Blitz und Regen laut erklingen

und uns're Welt dem Sturm zum Opfer fällt.

 

© Dark Xperience

 

Habt ihr Angst vor Gewittern?

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