Die blaue Blume

Still erblüht am frühen Morgen

eine Blume voller Sorgen,

seufzt ganz leise vor sich hin,

fragt nach ihrem Lebenssinn.

 

"Ich zieh und zerr' und komm nicht weg.

Ich bin zu klein und steck im Dreck.

Was soll ich bloß in dieser Welt,

die mich an Ort und Stelle hält?"

 

Traurig ist das kleine Wesen,

will nicht mehr das Licht genießen,

eine Blume nie mehr sein,

rollt deshalb die Blüten ein.

 

Doch dann kommt ein junger Mann,

sieht sich dieses Blümchen an

und beschließt auf einen Blick,

Schönheit, ja, dich nehm ich mit.

 

Pflückt ganz sanft die blaue Blüte,

sieht sie an mit Herzensgüte,

hält sie fest in seinen Armen,

gibt der Blume ihren Namen.

 

Kaum zu Hause angekommen,

hat sie seine Frau bekommen.

Jene ist total verzückt

von dem kleinen, blauen Stück.

 

"So sag, mein liebster Ehemann,

wie lautet denn der Blume Namen?"

"Geliebte Frau", ganz leis' er spricht:

"Die Blume heißt Vergiss-mein-nicht."

 

© Dark Xperience

 

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