Eis

Gehasst und geliebt,

ersehnt und versucht,

im Sommer beliebt,

im Winter verflucht.

 

Im Winter als Flocken

die Winde sie bringen,

an Wände sich krallen

und leise verschwimmen.

 

Die Dächer befleckt,

als Zapfen sie hängen,

die Scheiben bedeckt,

als ob sie zersprängen.

 

Ein spiegelndes Bild,

getrübt ist die Sicht,

ein eisiges Schild,

gebrochenes Licht.

 

Im Sommer oft lächelnd

als Würfel ertragen,

mit Knirschen zerbrechen,

im Glase zerschlagen.

 

So heiß ist das Wetter,

ein Eise am Stiel,

der Süßnamensvetter,

für Zungen ein Spiel.

 

Erfrischend die Kühle,

so sanft auf der Haut,

des Sommers Gefühle

als Eis so vertraut.

 

So schließ' ich den Reim,

mit Worten der Wonne,

viel Spaß in dem Schein

der wärmenden Sonne.

 

© Dark Xperience

 

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