Ewiger Traum

Dein Atem ist so ruhig,

dein Puls so kalt und flach,

verängstigt frag ich: "Schläfst du,

oh, oder bist du wach?"

 

Vermutlich bist du beides,

mein Freund, was soll ich machen?

Du willst wohl ewig träumen

und niemals mehr erwachen?

 

Sie haben mich schockiert,

sie, deine finst'ren Pläne,

die blutig in dir steckten,

gespritzt in deiner Vene.

 

So trüb war'n deine Augen,

als wär'n sie glatt zerbrochen,

als hätt' sich deine Seele

zu tief in dir verkrochen.

 

Nun steckst du in dir fest

und findest nicht zurück,

das Lächeln starr, nur Maske

und leer und kalt dein Blick.

 

Wovor bist du geflohen

in jene and're Welt?

Was störte dich am Leben,

dass es dich nicht hier hält?

 

Ich streiche deine Haare

und Tränen fließen, bangen,

wo du auch bist, oh bleib

nicht ewig dort gefangen.

 

Besuchszeit ist vorüber,

verlasse leis' den Raum

und bete still, dass du

erwachst aus deinem Traum.

 

© Dark Xperience

 

Sollte man härter gegen Drogen vorgehen oder sie gesetzlich freigeben?

Schreibt mir eure Meinung dazu in die Kommentare. ;)

Wenn dir mein Gedicht gefallen hat, würde ich mich über

eine kleine Spende von 0,99 € freuen. Vielen Dank. :)

(Sie werden zu PayPal weitergeleitet.)


Kommentar schreiben

Kommentare: 0