Feuer, Eis & Dunkelheit

Mein Herz schlägt heiß in meiner Brust,

gefangen unterm Schild aus Eis,

es ist so taub, so ohne Lust,

so kalt, betrübt und leichenbleich.

 

Du kannst nur seh'n, was ich dir zeige,

doch ist's nur Schein, der reflektiert,

wie ich in meinem Innern leide,

das wird nach außen stets blockiert.

 

Ja, warum sollte ich noch reden,

wenn niemand meine Vox vernimmt?

Allein ich muss doch damit leben,

das Karma hat es so bestimmt.

 

Die Welt, sie ruft mit viel Gefühl,

ich folge, zieh' die Laufschuh' an,

die Luft ist klar, mein Atem kühl,

ich laufe gen der Kälte an.

 

Der blaue Himmel, Gegenstück,

Pendant zu meiner Dunkelheit,

versink' in diesem Augenblick,

vergess' mich selbst für kurze Zeit.

 

Ich dreh' den Bass ganz hoch, auf Anschlag,

Gedanken will ich nimmer hören,

doch selbst wenn's arg mich schmerzen mag,

das Dunkle lässt sich nie zerstören.

 

Wie weit ich jedes Mal auch renne,

wie viele Stunden vorbei ziehen,

wie stark ich innen drin verbrenne,

ich kann nicht einfach vor mir fliehen.

 

Nein, diese Welt, sie kann nichts bieten,

ich schwimm' im Meer der Apathie,

mein Herz, das brennt wie tausend Sonnen,

doch dieses Schild aus Eis schmilzt nie.

 

© Dark Xperience

 

Kann man Depressionen besiegen oder bleiben sie für immer?

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