Flüssiges Feuer

Es brennt wie Feuer in den Venen,

die sich so sehr nach Kälte sehnen,

verbrennt die Seele und den Leib

und nichts, was von mir übrig bleibt,

betäubt die Flammen und den Schmerz,

ich reiß' heraus mein blutend Herz,

komm, lass mich schlafen oder sterben,

zerschneid' mich mit den Spiegelscherben,

die tief in meinem Innern stecken,

sich in der Dunkelheit verstecken

und darauf warten zu zerstören,

ich lass' mich von dem Schmerz betören,

verlier' so langsam den Verstand,

ich bin berauscht und ausgebrannt

und fühl' mich leer, so dumpf und kalt,

ich suche Schutz, Geborgenheit,

doch kann nicht vor mir selber fliehen,

die Tage einfach weiter ziehen,

sie sind für immer ganz verloren,

ich wünscht', ich wäre nie geboren,

doch würd' ich mich wohl selbst vermissen,

vergrab' mich unter meinen Kissen,

ich will nur schlafen und vergessen,

die Erde soll mich nicht mehr stressen,

doch niemals hört die Welt mir zu,

wann hab ich endlich wieder Ruh'?

Ich habe doch nur ein Bestreben,

ich will nicht sterben, sondern leben…

 

© Dark Xperience

 

Depressionen: Volkskrankheit der modernen Welt?

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