Frühlingsregen

Durch die angekippten Fenster

strömen milde Winde fein

und es fließen Lenzgespenster

in nasale Pforten rein.

 

Leis' das Klopfen auf der Scheibe,

weckt mich sanft aus meinen Träumen

und der Duft der Frühlingsweide

liegt dezent auf allen Räumen.

 

Tropf' um Tropf' benetzt die Gläser,

zeichnet Muster, malt mit Lust

und der Guss benetzt die Gräser,

wie ein zarter Frühlingskuss.

 

Oh, du lieblich Frühlingsregen,

der du sacht die Welt berührst,

bring uns Wasser, bring uns Leben,

bis dein Herz die Welt verführt.

 

Weck die Mutter uns'rer Erde,

schenk' ihr deinen lauen Hauch,

fließ' vom Himmel ins Gebirge

und bis in den Morgentau.

 

Und dann lass uns deinen Atem

spüren auf der blanken Haut,

lass den neuen Tag erwachen,

der in uns're Zimmer schaut.

 

Grüß' die Sonne, die sich gähnend

grad am Horizont erstreckt,

bis die gold'nen Frühlingssträhnen

jeden aus den Träumen weckt.

 

© Dark Xperience

 

Mögt ihr den Regen oder schimpft ihr über ihn?

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