Grüne Wellen

Ein Schmetterling in weiß, der flattert leis',

als Frühlingsbote aufgeregt im Kreis.

 

Ein grünes Kleide trägt das Mai-Getreide

und bietet eine wahre Augenweide.

 

So weht es hin und her und kreuz und quer,

ein endlos dahinzieh'ndes Frühlingsmeer.

 

Wie sich die Halme schmiegen und verbiegen,

und federnd in der lauen Sonne liegen.

 

Wie sie im Licht sich drehen und dort wehen

und dicht an dicht gedrängt beisammen stehen.

 

Sie sind so schwach und klein, doch sie gedeihen

gemeinsam im begehrten Sonnenschein.

 

Als ob das Leben schliefe in der Tiefe

und dennoch lautlos nach dem Himmel riefe.

 

Wie grüne Wellen, die doch nie zerschellen

und Feld und Flur mit ihrem Glanz erhellen.

 

© Dark Xperience

 

Die allseits beliebte Frage: Stadt oder Land?

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