Kopfkino

Du bist in meinem Kopf,

ganz gleich, was ich auch mach'.

Ich schließe meine Augen

und sehe, wie du lachst.

 

Was ist denn bloß passiert,

dass meine Welt nicht dreht

und mein Gedankenkino

auf Werbepause steht?

 

Die Bilder sind stets gleich,

es läuft der selbe Film,

dann seh' ich nur uns beide,

wie wir im Grase chill'n.

 

Verdammt, was ist hier los,

du sitzt dort oben fest

und willst wohl nie mehr fort

aus deinem Schädelnest?

 

Du baust dort wohl 'ne Heimat,

'nen Ort für dich und mich,

wo ungestört wir sind

und keiner zu uns spricht?

 

Dann gibt es bloß uns beide

und nichts auf dieser Welt,

allein wir zwei sind wichtig

und alles, was dann zählt.

 

Ich zähl' darum die Stunden

und Tage, die vergeh'n.

Der Zeiger tickt so langsam.

Wann werde ich dich sehen?

 

Und weißt du überhaupt,

wo ich zu finden bin

und dass dort meine Träume

mit mir gefangen sind?

 

Sie wollen raus aus mir!

Sie wollen sich erfüllen!

Ich will nicht nur im Kopf

im Grase mit dir chill'n!

 

Die Bilder bleiben stehen.

Ich reiß' die Augen auf

und bin verwirrt und einsam,

ob meines Traumverlaufs.

 

Drum schrei' ich in die Ferne:

„Nein, lass mich nicht allein!“

Dann schließ' ich meine Augen

und schlafe wieder ein.

 

Denn dort in meinem Schädel,

dort zwischen Traum und Wachen,

da spür' ich deine Liebe

und sehe ich dich lachen.

 

© Dark Xperience

 

Was war euer schönster (Liebes-) Traum?

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