Maskerade

Ich seh' nicht, ob du jemals lachst

oder tausend Tränen fließen,

du schlummerst oder doch erwachst

oder Sorgenfalten sprießen.

 

Denn deine Mimik nicht verrät,

was in deinem Kopf passiert,

im Flug der Lauf der Zeit vergeht,

zeigst dich gänzlich unberührt.

 

Ich sehe nur, was du mir zeigst,

nur das falsche Bild von dir,

unlesbar, was du niederschreibst,

auf dem schwarzen Seel'papier.

 

Ich weiß nicht, was du alles hast,

welche Last die Seele zieht,

hast du der Welt dich angepasst

oder bist du der, der flieht?

 

Entfern' die Maske vom Gesicht,

lass mich deine Augen sehen,

Hab keine Angst, nein, fürcht' dich nicht,

schlechtes wird dir nicht geschehen.

 

Ich möcht' in deinen Augen lesen,

tauchen in dem ganzen Schmerz

und all die Ängste deines Wesens

reiß' ich aus dem schwarzen Herz.

 

Ich weiß, du willst dich bloß verstecken

vor der großen, bösen Welt,

doch gibt's noch vieles zu entdecken,

was die Welt verfügbar hält.

 

Doch eines Tages in der Ferne,

bist zum Leben du gewillt,

dann zählst du wieder Himmelssterne,

flüsterst du zu deinem Bild.

 

© Dark Xperience


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