Raubtier (Teil 1)

Als Raubtier auf der Jagd nach Beute

durchschreite ich die Weihnachtsmeute.

 

Sie seh'n mich nicht vorüberziehen,

denn bin nur Schatten zwischen ihnen

 

und hab mein Antlitz gut versteckt,

so dass kein Mensch mich hier entdeckt.

 

Im bunten Schein der Weihnachtslichter

wird das Gedränge immer dichter.

 

So lauf' ich durch die Menschenmenge

und bleib doch farblos im Gedränge.

 

Doch du, du kannst dich nicht verstecken,

ich werd' dich schließlich doch entdecken.

 

Du kannst mir niemals ganz entkommen,

Ich hab die Witt'rung aufgenommen.

 

Doch sehen kannst du mich noch nicht,

denn noch verberg' ich mein Gesicht.

 

Denn hast du erst es angesehen,

dann ist es ganz um dich geschehen.

 

Dein Widerstand wird just vergehen,

hast du mein Antlitz erst gesehen.

 

Dann kannst du dich nicht länger wehren,

weil meine Blicke dich betören.

 

Versuch zu flieh'n, ja, lauf' davon,

ich werd' dich letztlich doch bekomm'.

 

Denn schließlich bin ich wildes Tier

auf einer Jagd, der Jagd nach dir…

 

© Dark Xperience

 

Wer sollte eurer Meinung nach den ersten Schritt machen?

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