Schlittschuhläufer

Ein Sonnenschein durchdringt den Wald,

ist angenehm gedämpft und kalt.

 

Der Winterwind tanzt überm See,

verweht den weichen Pulverschnee.

 

Kein Zwitschern, Quaken, Zierpen, Piepen,

man kann sich ungestört vergnügen.

 

Das dacht' sich wohl auch jener Mann,

den auf dem Eis man sehen kann.

 

Er gleitet mühelos und leise

und dreht auf Kufen seine Kreise.

 

Zurück und vor, nichts hör'n, nichts seh'n,

und lächelnd Pirouetten drehen.

 

Er läuft geschmeidig, gleicht 'nem Fluss,

der niemals stehen bleiben muss.

 

Gedankenleer, im Selbst versunken,

im Rausch verlor'n, vom Tanz betrunken.

 

Als wär' er eins mit dieser Welt,

die ihn mit Kälte sanft umhüllt.

 

Und auch der Pulverschnee wird ganz

ein Teil von diesem Wintertanz.

 

Umgibt ihn wie ein weißes Kleid,

begleitet seine Einsamkeit.

 

Er gibt sich hin, sich selber auf,

verschmiltzt mit ihm und seinem Lauf,

 

Der Winter ist nun Teil von ihm

und er, er gibt sich tanzend hin.

 

© Dark Xperience

 

Skaten im Sommer oder skaten im Winter? Oder beides?

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