Schnee-Engel

Herrlich weißer Pulverschnee,

wenn ich in dein Antlitz seh',

möcht' ich in dir untergeh'n

und die Welt im Liegen seh'n.

 

Lass mich lächelnd in dir fallen,

Flocken auseinander wallen,

wie 'ne weiße Pulverwolke,

die erneut gen Himmel stäubte.

 

Lautlos schmiegst du dich an mir,

werd' ein Stück, ein Teil von dir,

akzeptierst mich just sofort

jederzeit und jederort.

 

Meine Augen aufwärts blicken,

Träume Richtung Himmel schicken,

ob dort jemand runterschau'

aus dem kalten Himmelsblau?

 

Deine Schneehaut ist so weich,

fühl mich gut in deinem Reich

und von Geisterhand, alleine,

gleiten Arme, Hände, Beine.

 

Dieses ist mein Gruß nach oben,

wo die Engel lachend toben,

weiß, dass stets ihr mich bewacht,

sei es Tage oder Nacht.

 

Aber muss den Schnee verlassen,

wieder raus aus diesen nassen,

kalten Kleidern, die ich trage,

doch ich komm' zurück die Tage.

 

Nur mein Engel bleibt im Schnee,

der bestimmt im Wind verweht,

doch den Gruß in sich enthält

für die weiße Winterwelt.

 

© Dark Xperience

 

Glaubt ihr an Engel, die über uns wachen?

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