Sintflut

 Wo eben noch der

Mond leuchtend stand

Bedeckt das Himmelsmeer

Nun eine Wolkenwand

Schwärzer als die Nacht

Die versinkt in Dunkelheit

Der erste Blitz kracht

Und Donner dazu schreit

 

Wo eben noch die

Stille auf der Welt lag

Übernimmt die Symphonie

Der Stürme diesen Takt

Und der Himmel reißt

Seine Schleusen weit auf

Das Rad der Zeiten kreist

Schicksal nimmt seinen Lauf

 

Wo eben noch die

Erde unberührt war

Und die Flussenergie

Ruhig fließend und klar

Hat das Himmelswasser

Die Macht übernommen

Ist der Geschichtenverfasser

Der über die Welt gekommen

 

Wo eben noch das

Land zu meinen Füßen

Lässt nun wie Spiegelglas

Das Himmelswasser grüßen

Das wie ein riesiger Teich

Sich nicht lässt einschränken

Will die Welt vielleicht

In seiner Sintflut ertränken

 

© Dark Xperience


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