Model: S.K. & D.R.
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Anabelle

(Genre: Love & Erotic, 2192 Wörter, 23.06.2014)

Schlagartig gingen meine Mundwinkel nach oben und formten sich zu einem Lächeln, das so hell strahlte, wie die Sonne an diesem sonnigen und heißen Nachmittag, als Ich die Haustür öffnete und in ihre strahlenden Augen sah. „Ana", entwich es erstaunt meinem Mund: „Was machst Du denn hier?" Doch noch ehe sie hätte antworten können, fiel Ich ihr um den Hals und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss. Für einen kurzen Moment schien sie überwältigt zu sein von meinem zärtlichen Überfall, doch dann erwiderte sie ebenso heiß und leidenschaftlich meine Zuneigungsbekundung. Ich mochte ihre Küsse, denn Ihre Lippen schmeckten so süß wie der Tau, der frühmorgens an einer reifen Erdbeere hing. Jedes Mal, wenn sich unsere Zungenspitzen berührten, kribbelte es in meinem Magen und in meinem Herz. Ganz so als wären ihre Küsse elektrostatisch aufgeladen und würden mir bei jeder Berührung einen Schlag verpassen. Doch Ich mochte dieses Gefühl.

 

Nach einer gefühlten Ewigkeit lösten wir uns voneinander, hielten uns jedoch noch weiter an den Händen. Ihre Augen, die so blau leuchteten wie ein Sternsaphir, glänzten vor Glück und strahlten eine Freude aus, dass mir das Herz dabei aufging. Ich zog Ana erneut an mich heran und sah ihr tief in die Augen. Sie war etwas kleiner als Ich, so dass sie nach oben sehen musste, um mir in meine Augen schauen zu können. Ich liebte ihren Blick. Er war so unschuldig. Vorsichtig strich Ich ihr mit der rechten Hand eine ihrer blonden Strähnen aus dem Gesicht und für einen Augenblick stand die Zeit still.

 

„Ana", begann Ich von neuem: „Was machst Du hier? Wir waren doch erst in eine paar Tagen verabredet, wenn dein Mann wieder Auf Arbeit ist.“ „Ich habe es ohne Dich nicht mehr ausgehalten.“ flüsterte sie leise und eine kleine Träne entrann ihren liebevollen Augen.: „Und mein Mann musste heute schon wieder los. Sein Chef hatte ihn angerufen und ihm kurzfristig den Urlaub gestrichen.“ „Du hättest mir doch Bescheid sagen können, dann hätte Ich Dich wieder mit dem Auto abgeholt.“ sagte ich zu ihr mit einem Lächeln im Gesicht. „Ich wollte nicht so lange warten.“ sprach sie und wischte sich die Freudentränen aus dem Gesicht. „Und außerdem wollte Ich Dich überraschen.“ Ich lachte vor Glück. „Na die Überraschung ist Dir auf jeden Fall gelungen.“ Ich schätze mal, dass ich in diesem Augenblick von einem Ohr zum anderen gegrinst habe. Ich löste unsere Verbindung und drehte mich von ihr weg, jedoch nicht ohne ihre Hand zu ergreifen. „Wie dem auch sei. Komm erst einmal herein und dann sehen wir, was wir heute noch unternehmen können.“ Ana setzte ihr süßestes Lächeln auf und folgte mir ohne Widerworte.

 

Wir beschlossen den restlichen Nachmittag im Schwimmbad zu verbringen. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen, die draußen herrschten, war es das Beste, was man zusammen machen konnte. Zum Glück hatte sie bereits einige Sachen bei mir gelagert. Ich kramte ihren Bikini aus der Schublade und sie ging sich im Bad umziehen, während Ich in meine Badeshorts schlüpfte. Wie gern hätte Ich sie einmal nackt gesehen.

 

Die Badezimmertür ging auf und Anabelle kam wieder heraus. Mir blieb fast die Spucke im Hals stecken. Die Sonne schien gerade exakt durchs Fenster hinein und hüllte Ana, meine Ana, in ihr gleißend helles Licht und Ana stand in dem leichtem Sommerkleid vor mir, dass ihren Kurven so sehr schmeichelte, dass einem nur beim Anblick das Wasser im Mund zusammen lief. „Wow“. Mehr brachte Ich nicht über die Lippen. Diese Frau war wunderschön und sie war bei mir. Das konnte eigentlich nur ein Traum sein, doch Ich wusste, dass es nicht nur ein Traum war. Nein, diese Frau war ein Traum und gleichzeitig die Erfüllung all meiner Wünsche. Das war der Moment, als Ich erkannte, wie sehr Ich Ana liebte und Ich mir wünschte, sie würde für immer bei mir bleiben. „Was guckst Du mich so an?, fragte sie mich verunsichert: „Gefalle ich Dir etwa nicht?“ Ich schüttelte den Kopf, um wieder in die Realität zu finden. „Für einen Moment dachte Ich, dass ich einen Engel gesehen hätte und der Anblick hatte mich eben so überwältigt, dass Ich schon dachte, Ich würde schlafend in meinem Bett liegen und träumen.“ Ana lief rot an und drehte schnell ihren Kopf zur Seite, damit Ich es nicht sehen konnte. „Du sollst doch nicht so übertreiben und mich in Verlegenheit bringen.“ antwortete sie schmunzelnd. Ich ging die drei Schritte auf sie zu und nahm sie erneut in den Arm. „Du bist wunderschön, mein Engel“ sprach Ich und drückte ihr liebevoll einen zarten Kuss auf die Stirn.

 

Der gemeinsam verbrachte Nachmittag war unbeschreiblich schön. Ich fühlte mich frei von allen Sorgen. Wir tobten wie kleine Kinder ausgelassen im Wasser herum. Wir neckten uns, bespritzen uns gegenseitig mit Wasser oder versuchten gegenseitig uns unterzutauchen. Und dann wieder saß sie auf meinem Schoß und presste ihre kühlen Rundungen an meine Haut. Wir streichelten und liebkosten uns, küssten uns und vergaßen die Welt um uns herum. Es gab nur uns Beide. Ja, es hatte etwas magisches an sich und wenn es nach mir gegangen wäre, hätte der Tag ewig so weiter gehen können.

 

Den Abend verbrachten wir kichernd und mit zerzausten Haaren in einem kleinen, aber gemütlichen chinesischem Restaurant. Es war kein richtiges Restaurant, nein, viel mehr eines dieser kleinen Lokale, in denen man nur selten verweilt, weil man normalerweise sein Essen dort nur bestellt, um es dann mit nach Hause nehmen zu können. Der typisch süßliche Geruch hing wie fest gekettet in der Luft und auch die leisen Klänge des Radios und das Zischen und Brutzeln der Wok-Pfannen trugen dazu bei eine spezielle, aber angenehme Atmosphäre zu schaffen. Wir merkten erst, wie die Zeit verging, als uns der Inhaber höflich darum bat das Lokal zu verlassen, da er Feierabend machen wollte.

 

„Dann ist wohl jetzt wieder die Zeit des Abschieds gekommen“ seufzte Ich. „Oder darf ich Dich noch nach Hause fahren?“ „Ich möchte heute nicht nach Hause. Ich möchte bei Dir bleiben.“, antwortete Ana schüchtern. Wir hatten noch nie gemeinsam die Nacht miteinander verbracht. Mein Herz, das für eine Sekunde still gestanden hatte, schlug nun wie verrückt in meiner Brust. Freudestrahlend ergriff Ich ihre Hände. „Natürlich kannst Du bei mir schlafen.“ Ihre Augen funkelten für mich in jenem Moment heller als die Sterne am Himmelszelt.

 

Schweigsamer als sonst, aber glücklich und voller Vorfreude fuhren wir zurück zu mir. Es war alles so vertraut und doch war alles so neu und aufregend. Die Atmosphäre im Fahrzeug war knisternd. Wie ein Sturm, der sich langsam zusammenzieht. Man weiß, was kommen wird, aber man kann es dennoch kaum erwarten. Die Anspannung und die Vorfreude stieg, je näher wir meinem Zuhause kamen.

 

Ich parkte den Wagen unter einer der dunkelgelb strahlenden Straßenlaternen und stieg aus. Ana tat es mir gleich und sah mich verliebt an, nachdem sie ihre Tür zugeworfen hatte. Ich holte unsere Badesachen aus dem Kofferraum, während sie geduldig auf mich wartete. Ich schloss das Auto ab und nahm ihre Hand wieder in meine. Eine feuchte Schicht lag auf ihren Handflächen. „Bist Du nervös?“ fragte Ich sie vorsichtig. „Ich bin glücklich.“ gab sie zur Antwort.

 

Ana schmiegte sich von hinten an mich heran, als Ich die nassen Sachen zum Trocknen auf den Wäscheständer hängte. Sanft streichelten ihre Hände über meinen Körper. Ihr Atem wurde hörbar schwerer. Sie ließ ihre zarten Finger unter mein Shirt rutschen und schob es gleichzeitig ein Stück nach oben. Liebevoll glitten ihre Hände über meinen Bauch. Hoch zu meiner Brust. Wieder zurück zum Bauch. Es fiel mir immer schwerer, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren. Meine Erregung wuchs mit jeder Sekunde. Ohne Vorwarnung ließ sie ihre rechte Hand in meinen Schritt rutschen, um meine Männlichkeit zu streicheln. Nun war Ich derjenige, der kurz aufstöhnte. Meine Erregung drückte hart gegen die enganliegende Jeans. Ich hatte das Gefühl, als könnte sie jeden Moment reißen. Ich drehte mich zu Ana um und drückte ihren Körper fest an meinen. Sie schlang ihre Arme um meinen Hals und fast schon automatisch ihr linkes Bein um mein Hüfte. Ihr Sommerkleid bot nicht viel Schutz, so dass mein erregtes Glied zwischen ihren Schenkeln Platz fand. Ana stöhnte. „Lass uns ins Schlafzimmer gehen“, hauchte sie mir verführerisch ins Ohr. Während meine linke Hand an ihrem Rücken lag, streichelte Ich mit der rechten ihren Oberschenkel, fuhr mit der Hand unter ihr Kleid, hin zu ihrem knackigen Hinterteil. Mit einem Ruck hob Ich sie nach oben und Ana schlang auch das andere Bein um meine Hüfte. So trug Ich sie ins Schlafzimmer.

 

Das Licht der Laternen schien warm ins Schlafzimmer hinein. Vorsichtig legte Ich Ana aufs Bett und in den Lichtkegel. Selbst jetzt, hier im Dämmerlicht, war sie so unglaublich schön und atemberaubend. Ich legte mich auf sie und noch ehe Ich wusste, wie mir geschah, hatte Ana mir mein Shirt über den Kopf gezogen. Ich spürte ihre Hände in meinen Haaren, wenn wir uns küssten und unsere Zungen leidenschaftlich miteinander spielten und Ich spürte sie auf meinem Rücken, wenn ich ihren Hals mit meinen Lippen berührte. Immer und immer wieder entwich ein leises Stöhnen ihrem Mund. Und immer wieder drückte Ich mein Becken zwischen ihre bereitwillig geöffneten Schenkel, wo ihre feuchte Spalte sehnsüchtig darauf wartete berührt zu werden.

 

Erneut glitten meine Hände an ihren Oberschenkeln entlang und unter ihr Kleid. Sie streckte ihre Hände über den Kopf und ließ sich widerstandslos den leichten Stoff ausziehen. Dann drückte sie meinen Körper nach oben und setzte sich auf. Dabei sah sie mich voller Lust und Leidenschaft an, so als würde sie mich jeden Moment auffressen und mit Haut und Haaren verschlingen wollen. Sie verschränkte beide Arme hinter dem Rücken und löste die Haken ihres schwarzen Büstenhalters, den sie nach dem Baden wieder angezogen hatte. Langsam glitt er ihre Arme herab, als sie diese wieder nach vorne genommen hatte. Ihre kleinen Brüste sahen fest und wohlgeformt aus und obwohl wir kein Wort miteinander wechselten, so sprachen doch ihre Blicke „Gefallen sie Dir?“

 

Ana ließ mir keine Zeit zum antworten. Mit ihrer rechten Hand ergriff sie meinen Hals und zog mich zu sich heran. Erneut wollte Ich sie küssen, doch drückte sie meinen Kopf nach unten. Zärtlich berührte Ich mit der Zunge ihren erregten Nippel. Wieder stöhnte sie auf. Während sie mit der einen Hand meinen Kopf festhielt, griff sie mit der freien Hand nach meiner Hand und führte auch diese an ihre Brust. Weich und doch fest schmiegte sich das zarte Fleisch unter meinen Fingern und auch ihre Erregung schien von Sekunde zu Sekunde zu steigen.

 

Ich hielt es nicht länger in der engen Jeans aus. Ich musste meinem Ständer Freiraum verschaffen. Also öffnete Ich den Knopf und den Reißverschluss und schob den enganliegenden Stoff hinfort. Nun lagen wir beide nur noch in Unterwäsche da. Wie schon zu Beginn legte Ich mich zwischen Anas heiße Schenkel, während wir uns küssten, streichelten und gegenseitig liebkosten. Rhythmisch kreisten unser beider Becken und Ich konnte die Feuchtigkeit und Wärme spüren, die von ihrer vor Lust kochenden Vulva ausging.

 

Wir waren ewig in dieses Spiel vertieft. Weiter und immer weiter stieg unser beider Erregung. Ich konnte nicht mehr länger warten. Ich wollte sie. Ich wollte mich in ihr spüren. Jetzt. Ich ließ meine Finger über ihren brennenden Körper gleiten. Umkreiste ihre Brüste, streichelte ihre Seite und ihren Bauch. Glitt immer tiefer und erreichte ihren seidenweichen String. Ich hatte gerade einen Finger unter das Stück Stoff geschoben, als sie mich unerwartet umwarf und sich auf mich setzte. Mit Beiden Händen hielt Ich sie an ihrer wohlgeformten Hüfte, die sie nun langsam auf mir kreisen ließ und genoss den Anblick, der sich mir nun darbot. Ihre langen blonden Haare umschmeichelten ihre wunderschönen Brüste, obwohl sie den Kopf in den Nacken geworfen hatte. Es sah aus, als würde sie in dem Licht der Straßenlaternen baden.

 

Mit einem Mal stoppte sie ihre Bewegung und langsam ließ sie ihren Kopf zurück auf die Brust fallen. Im gelben Schein der Laternen konnte Ich die glitzernden Tränen sehen, die in ihren Augen standen. „Du würdest jetzt gern mit mir schlafen, stimmt's?“, flüsterte sie mir zu. Natürlich wollte Ich das. Welcher Mann würde in so einer Situation nicht wollen? Doch Ich nickt nur. Irgendwas stimmte nicht. Ana ließ sich fallen und legte den Kopf auf meine Schulter. Dann sprach sie leise:“ Es tut mir leid. Ich kann nicht mit Dir schlafen. Ich kann meinen Mann nicht betrügen. Das fühlt sich falsch an.“ Ich wusste nicht, was Ich hätte sagen sollen, deshalb antwortete Ich nur: „Es ist okay.“ und streichelte dabei ihren Kopf. Wir blieben beide nackt und verbrachten trotzdem kuschelnd die Nacht miteinander. Ana schlief auf meiner Schulter ein und obwohl mir viele Gedanken durch den Kopf schwirrten, fiel auch Ich bald in den Schlaf.

 

Auch am nächsten Morgen tauschten wir noch Zärtlichkeiten miteinander aus. Wir küssten uns, streichelten uns und kuschelten zärtlich miteinander. Und nach dem gemeinsamen Frühstück brach sie auf, um wieder nach Hause zu gehen, jedoch nicht ohne mir einen Abschiedskuss zu geben.

 

Es sollte der letzte Kuss sein, den Ich von ihr bekam, denn der Moment, als sie mir sagte, dass sie nicht mit mir schlafen könnte, war der Moment, als Ich realisierte, dass sie niemals ihren Mann für mich verlassen würde...

 

© Dark Xperience


Die Handlung und alle darin handelnden Personen sind frei erfunden. Jegliche

Ähnlichkeit mit lebenden, verstorbenen oder realen Personen wären rein zufällig.


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