Der Wanderer (Spin-Off 1) - Oyá

Karibik, 1697


Irgendwo im karibischen Meer gleitet ein altes Schiff über die azurblauen Wellen. Es herrscht eine ausgelassene Stimmung auf dem alten Kahn. auf dem die Männer ihre Shantys während der Arbeit singen und lachen.  Einzig der Kapitän teilt ihre Freude nicht. „Oyá, Magrid, ihr nichtsnutzigen Gören, wo steckt ihr schon wieder?“ ruft er mürrisch nach den zwei Mädchen, die er seit kurzem sein Eigen nennt. Schnaufend kommen die zwei Kinder angerannt und fast zeitgleich pressen sie ein „Tut uns leid, wir haben...“, doch schaffen sie es nicht ihre Entschuldigung zu Ende vorzutragen. Ohne Vorwarnung verpasst der übel gelaunte Schiffskommandant den beiden eine schallende Ohrfeige. „Ihr verdammten Bälger sollt sofort gehorchen, wenn ich euch rufe. Ihr seid jetzt schließlich mein Eigentum und wenn ihr nicht tut, was ich euch sage, werfe ich eure Eltern den Fischen zum Fraß vor! Habt ihr zwei Rotzgören das endlich verstanden?“ „Ja, Sir.“ antworten beide demütig wie aus einem Mund. 


Oyá unterdrückt die Tränen, die ihr in die Augen steigen und beißt die sich auf die Lippe, während Magrid ihre Hand ergreift, um ihr zu signalisieren, dass sie ihre Gefühle teilte. „Und jetzt geht und besorgt mir ein Bier!“ befiehlt der Kapitän den beiden Mädchen. „Und verschüttet mir nicht wieder die Hälfte, klar?“ „Ja, Sir.“ antworten die jungen Sklavinnen verängstigt. „Hey Claus.“ ruft er einen seiner Männer: „Wenn die zwei Gören mir mein Bier gebracht haben, bringst du sie nach unten zu dem anderem Pack.“ „Aye.“ antwortet der Angesprochene mit einem dreckigen Grinsen im Gesicht.


Die Kinder kommen mit je einem Krug Bier in den Händen wieder zurück und überreichen sie dem strengem Kapitän, als sie auch schon von Claus am Kragen gepackt und Richtung Unterdeck geschleift werden. „Ich wollte sowieso runter zu deiner Hure von Mutter,“ sagt der stinkende Kerl zu der jungen Oyá. „denn ich werde heute noch viel Spaß mit ihr haben.“ Sein Gesicht verzieht sich zu einer hässlich grinsenden Fratze und Tränen füllen die Augen des jungen Mädchens. Sie versteht noch nicht, was er damit meint, doch die Angst um ihre Mutter wächst mit jedem Schritt. Der versiffte Pirat tritt die Tür, die in den Bauch des Schiffes führt, auf und wirft die beiden Kinder die Treppe hinab. Hart landen sie auf den hölzernen Dielen und schreien auf vor Schmerz. Sofort kommen zwei Frauen zu ihnen geeilt, um sie in den Arm zu nehmen und zu trösten. Eine der beiden schaut wütend zum oberen Ende der Holztreppe und brüllt den dreckig lachenden Piraten an: „Ihr verdammten Monster! Es sind doch noch Kinder!“, doch Claus hat nur noch mehr von seinem spöttischem Gelächter für sie übrig. 


Dann eilt er die Stufen herunter und packt die Aufmüpfige an ihren langen Haaren, bevor die zweite Frau reagieren kann. „Keine Bewegung!“ schnauzt er sie an und zückt das Messer, das er an seinem Gürtel trägt: „oder ich schlitze ihr den Bauch auf und häng' dich danach mit ihren Eingeweiden auf!“ Sofort sinkt die zweite Frau wieder auf ihre Knie und hält die beiden verängstigten Mädchen in ihren Armen. Magrid will sich aus ihrem Griff befreien und zu der Frau rennen, die nun in der Hand des Piraten war. „Mama, Mama, was geht hier vor?“ Und so ruhig, wie es ihr in der Situation nur möglich ist, antwortet sie ihrem Kind: „Keine Sorge, mein Kind, es wird alles gut werden.“ Der narbengesichtige Pirat senkt seinen Kopf herunter und flüstert Magrids Mutter ins Ohr: „Oh ja, für uns wird es gut werden und ich hoffe doch, dass du genauso viel Spaß haben wirst, wie wir und wenn nicht, soll uns das auch nicht weiter interessieren.“ Wieder erklingt sein schäbiges Lachen, dann zerrt er die wehrlose Frau an ihren Haaren die Treppe hinauf. Das letzte, was die drei Verbliebenen vernehmen können, bevor der Pirat die Tür zuwirft, ist ein „Männer, heute Nacht werden wir viel Spaß haben!“


Mit Tränen gefüllten Augen drücken sich die beiden Mädchen an den Busen der Frau, die beruhigend auf sie einredet: „Ruhig, Kinder, alles wird gut werden.“ Sie steht auf, nimmt die Kinder an die Hand und führt sie in den hinteren Teil des Schiffes, wo sich auch die Küche befindet. Der ovale Raum, den sie dabei durchqueren müssen, ist vollgestopft mit engen Käfigen auf beiden Seiten, in denen halb verhungerte Sklaven darauf warteten in der nächsten Stadt verkauft zu werden, um auf den Feldern irgendeines Plantagenbesitzers zu arbeiten. Oyá hält vor einem der Käfige an und flüstert: „Pakka? Pakka, bist du wach?“ Ein dürrer Mann kriecht aus dem Schatten heraus auf sie zu und im Schein der Kerzen kann sie sein Gesicht erkennen, das von der langen Fahrt gezeichnet ist. Die langen weißen Haare und der graue Bart umrahmen und unterstreichen die eingefallenen Konturen seines Schmalen Antlitzes. Traurig schaut er sie mit seinen haselnussbraunen Augen an und wispert: „Mein Kind, was ist passiert? Geht es dir gut?“ Sie bemerkt, dass ihm das Sprechen schwer fällt, doch eh sie ihm antworten kann, wird sie auch schon von der Frau zurück gezogen und zum Weitergehen gedrängt. „Es ist zu gefährlich mit ihnen zu sprechen, Oyá. Wenn uns die Piraten dabei erwischen, dann...“ Für einen Moment stockt ihr der Atem. „Ich mag es mir gar nicht ausmalen.“ Dann wendet sie sich dem Mann in der Zelle zu: „Ich hoffe, du kannst das verstehen, Pakka.“ Der Gefangene nickt nur schwach und verkriecht sich wieder in der hintersten Ecke seines Gefängnisses. 


Sie müssen eine weitere Treppe hinab steigen, um in die Küche des Schiffes zu gelangen. Dort angekommen befiehlt sie den Beiden liebevoll: „Legt euch erstmal etwas hin. Es war ein langer Tag.“ „Aber meine Mutter ist doch noch da oben, Nuka!“ erhebt Magrid widersprechend ihre kindliche Stimme. „Wir müssen doch etwas unternehmen!“ „Nein, wir müssen hier bleiben, Kleines, sonst passiert deiner Mutter wirklich noch etwas schlimmes.“ versucht Nuka das Mädchen zu beruhigen. „Sie wird sicherlich bald wieder bei uns sein.“ 


Ein ihnen bekanntes, dreckiges Lachen erklingt von oberhalb der Treppe. „Ach wie rührend...“ Wieder ist es Claus, der vor ihnen steht, doch dieses Mal ist er von oben bis unten mit Blut besudelt. Verächtlich grinst er die Drei an und kommt langsam die Treppe hinab gestiegen. „Tut mir leid, Kleines,“ wendet er sich an Magrid: „aber deine Mutter wird nicht wieder herunter kommen. Sie war der Meinung sich gegen meinen Captain wehren zu müssen und da musste ich das Problem kurzerhand aus der Welt schaffen.“ Er wischt sich das Blut aus dem Gesicht und kniet sich vor die zitternden Kinder. Sein Atem ist eine stinkende Mischung aus Alkohol und Mundfäule und benebelt die Sinne der unschuldigen Mädchen. „Das passiert mit allen, die es wagen die Hand gegen uns zu erheben oder der Meinung sind, sich unseren Anweisungen widersetzen zu wollen.“ haucht er ihnen bedrohlich zu. „Wenn ihr also am Leben bleiben wollt, solltet ihr immer schön auf den Captain hören. So könnt ihr auch dafür sorgen, dass nicht noch mehr geliebte Menschen von euch gehen.“ Ein widerwärtiges Grinsen bildet sich auf seinem zernarbten Gesicht und gibt den Kindern den Blick auf das verfaulte Gebiss des Piraten preis. „Du Monster!“ schreit Nuka und will sich mit dem Mut der Verzweiflung auf den Betrunkenen werfen, doch Oyá hält sie mit all ihrer Kraft zurück. „Du solltest auf die Kleine hören, wenn dir dein Leben lieb ist.“ meint Claus. „Andernfalls kann ich auch noch Spaß mit dir haben, wenn du tot bist.“ Dann wirft er einen lüsternen Blick auf das kleine Mädchen. „Oder wenn dir das lieber ist, können wir auch mit ihr vorlieb nehmen.“ Schützend legt Nuka die Arme um das Mädchen. „Das dachte ich mir.“ meint der Schäbige und verlässt dreckig lachend die Küche.


Fassungslos sackt die Frau zusammen, nimmt auch Magrid in den Arm und beginnt zu weinen. „Tut mir leid, mein Kind, dass du so etwas grausames ertragen musst.“ Doch Magrid kann sie nicht mehr hören. Der süße Schleier der Ohnmacht hat sich über sie gelegt, um ihren Schmerz zu lindern. Oyá blickt ihre Freundin an, die regungslos in den Armen Nukas verweilt. „Geht es ihr gut?“ will das Mädchen wissen und die Frau nickt ihr mit Tränen überströmtem Gesicht zu. 


Plötzlich vernehmen sie lautes Geschrei, was vom oberen Deck zu kommen scheint und bevor die arme Nuka das Mädchen zurückhalten kann, rennt diese schon nach oben, um nachzusehen, was da vor sich geht. „Vielleicht ist ihre Mutter ja doch noch am Leben?“ geht es ihr durch den Kopf, als sie an den Käfigen vorbei läuft und von einer gebrechlich wirkenden Hand fest gehalten wird. Es ist Pakka, der sie greifen konnte und zu sich zieht. „Kind, was hast du vor?“ „Ich muss sehen, ob es Magrids Mutter gut geht!“ schreit sie den Inhaftierten an und begreift sich aus seinem Griff. Sie spurtet durch den Bauch des Schiffes, die marode Holztreppe hinauf und stößt die Tür auf, indem sie sich mit ihrem zierlichen Körper dagegen wirft.


Vor ihren Augen tobt ein Kampf. Eine Gruppe weiterer Piraten war an Bord gekommen und hatte die Männer überrascht, die in ihrem Suff scheinbar nicht auf ihre Umgebung geachtet hatten. Das junge Ding will gerade wieder unter Deck flüchten, als sich eine Hand auf ihre Schulter legt und sie in das anmutige Gesicht einer blondgelockten Frau blickt. „Keine Angst Kleines, wir sind gekommen, um euch zu retten.“ Oyá schaut in die gütigen Augen ihrer vermeintlichen Retterin und fragt schüchtern: „Wer bist du?“ Die Frau lächelt sie freundlich an und antwortet: „Mein Name ist Anne Bonney und ich freue mich deine Bekanntschaft zu machen. Aber jetzt solltest du wohl lieber wieder unter De...“ Einer der Piraten springt von oben auf die Beiden herab, bevor die Blonde ihren Satz beenden kann und kommt mit dem Schwert voran auf sie zugeflogen. Geistesgegenwärtig reißt Anne ihr eigenes Schwert nach oben, um den Angriff des feindlichen Piraten abzuwehren. Dann tritt sie ihn aus den Weg und verpasst dem verängstigtem Mädchen einen Stoß, so dass diese erneut die hölzerne Treppe hinunter rollt und hart auf dem Boden aufschlägt. Oyá vernimmt nur noch das dumpfe Geschrei der Kämpfenden, bis auch sie von einer alles erlösend schwarzen  Ohnmacht heimgesucht wird.


Als sie die Augen wieder öffnet, scheint ihr die Sonne ins Gesicht. Das erste, was die kleine Oyá wahr nimmt, ist das Antlitz Pakkas, der sie fest im Arm hält. Als er bemerkt, dass sie wieder wach ist, lächelt er sie an und spricht: „Guten Morgen, Kleines, schön, dass du wieder wach bist, auch wenn du das Beste verpasst hast.“ „Was ist denn das Beste?“ fragt das Mädchen schläfrig. „Wir wurden gerettet.“ antwortet ihr Pakka, In ihrem Kopf rumort und pocht es. Sie freut sich zwar über ihre Rettung, aber eine Sache interessiert sie noch mehr: „Wie geht es Magrid und ihrer Mama?“ Das Lächeln verschwindet aus dem, Gesicht des dürren Mannes. „Magrid geht es gut, sie liegt in der Kabine des Captain, aber...“ Er seufzt und wendet seinen Blick von dem jungen Ding ab, bevor er leise weiter spricht: „ihre Mutter hat es nicht geschafft. Es tut mir leid.“ In dem Gesicht des Mädchens zeigt sich keinerlei Regung. Vielleicht ist sie zu schockiert, um die ganze Bedeutung dieser Nachricht zu verstehen. Für einen Moment ist es still zwischen den Beiden. Dann steht Oyá auf und richtet das Wort an ihren Beschützer: „Wo ist die Kabine?“ „Einfach die Treppe herunter und dann rechts die erste Tür. Du kannst es nicht verfehlen.“


Das Mädchen sprintet die Treppe des unbekannten Schiffes hinab und rennt geradewegs in Anne Bonney hinein, die gerade um die Ecke gebogen kommt „Hoppla, Kindchen, nicht so stürmisch.“ spricht sie das Mädchen an und hebt sie in die Höhe. Freundlich schaut Anne ihr in die Augen und ein Gefühl von Geborgenheit durchströmt die Adern der jungen Dame. „Geht es dir gut?“ Oyá nickt und antwortet leise. „Ich will zu meiner Freundin. Kannst du mir bitte sagen, wo sie ist?“ „Da hast du aber Glück.“ erwidert die Blonde. „Sie befindet sich in dem Zimmer genau hinter uns und sie ist gerade wieder aufgewacht.“ Anne öffnet die Tür der Kabine und setzt das kleine Mädchen davor ab. Ungestüm stürmt sie in den kleinen Raum, in dem sie eine Menge lose herumliegender Blätter und allerlei verstreute Kleidungsstücke erwarten. „Magrid?“ ruft sie in den sonnendurchfluteten Raum hinein, doch sie erhält keine Antwort. Oyá verschließt die Kabinentür hinter sich und läuft weiter in den chaotisch wirkenden Raum hinein. Dann ruft sie noch einmal nach ihrer Freundin, doch erhält wieder keine Antwort. Irritiert blickt sich das Mädchen in dem Zimmer um und entdeckt in der hintersten und dunkelsten Ecke eine weitere Koje, in der sich ein Bett, höchstwahrscheinlich das des Captains, befindet. Sie läuft vorsichtig auf das Bett zu und ruft ein drittes Mal, wenn auch leiser: „Magrid, geht es dir gut?“ Etwas bewegt sich unter der weißen Decke und der Kopf ihrer Freundin kommt zum Vorschein. „Verschwinde.“ spricht Magrid leise. Das junge Mädchen erkennt ihre Freundin kaum wieder. Ihr Gesicht ist Tränen verschmiert, die Haare zersaust und ihre Mine wirkt unglücklich, ja nahezu verbittert. „Warum?“ erwidert Oyá irritiert: „Ich mache mir doch auch Sorgen um dich.“ „Verschwinde und lass mich allein!“ schreit die Traurige das Mädchen an und wirft die hölzerne Statue nach ihr, die neben dem Bett steht. Hart landet die Skulptur an dem Kopf ihrer Freundin und hinterlässt dort, wo sie trifft, eine klaffende Platzwunde. Oyá schreit auf und verlässt panisch das Zimmer, bevor ihr noch mehr Sachen an den Kopf geworfen werden. 


Das Mädchen verschließt die Tür, sackt dahinter zusammen und lässt ihren Tränen freien Lauf, die sich mit dem Blut vermischen, das aus ihrer Wunde läuft. Aus der Kabine kann sie Magrid hören, die ihr hinterher brüllt: „Ich hasse euch! Ich hasse euch alle!“Dann wird es wieder still hinter der Tür. Weinend geht Oyá zurück auf das Deck und wird abermals von Anne begrüßt, die sorgenvoll auf die Wunde an ihrem Kopf blickt. „Geht es dir gut, kleines? Was ist passiert?“ Doch das Mädchen schafft es nicht ihr zu antworten. Stattdessen vergießt sie nur noch mehr Tränen. Die blonde Piratin nimmt sie in den Arm und redet beruhigend auf sie ein: „Alles wird gut, meine Kleine. Das verspreche ich dir.“ Pakka kommt zu ihnen und nimmt Oyá  aus Annes Armen, um sie weiter zu trösten. „Vielen Dank, dass sie uns gerettet haben, Miss. Ohne sie wären wir mit Sicherheit nicht mehr am Leben.“ Verlegen lächelt die Piratenkapitänin und antwortet: „Ach, lasst einfach gut sein. Wir segeln jetzt nach Tortuga, in mein Königreich. Dort werdet ihr in Sicherheit sein.“ Und bevor Pakka, der Oyá auf den Arm genommen hat, gehen kann, fragt sie ihn: „Wer wird sich jetzt um die Kleine kümmern?“ „Ich werde mich um Oyá und Nuka kümmern.“ antwortet der Dürre und zeigt auf die Frau, die sich gerade um die verletzten anderen Sklaven kümmert. „...und um Magrid.“  Die Piratin nickt ihm zu, als würde sie ihre Einwilligung geben. „Das ist gut.“ spricht sie und verlässt nachdenklich das Deck.


Pakka, der noch immer die junge Oyá im Arm hält, begibt sich zur Reling und lässt sich davor nieder. Er murmelt ein paar unverständliche Worte und drückt das Mädchen fest an seine ausgemergelte Brust. Oyá wischt sich das Blut und die Tränen aus dem Gesicht und sieht ihn verwundert an. „Was hast du da gerade gesagt?“ „Das war ein Gebet an Papa Legba, mein Kind.“ antwortet ihr Pakka schwermütig. „Für die Seelen, die heute Nacht von uns gegangen sind.“ Das Mädchen legt den Kopf schief und sieht ihn mit tausend Fragezeichen im Gesicht an. „Wer ist Papa Legba?“ Die kindliche Neugier bringt das Lächeln zurück in sein Antlitz zurück und er antwortet ihr: „Kind, du wirst noch viel lernen bei mir, aber jetzt lass uns erst einmal etwas ausruhen. Es war eine lange und anstrengende Reise und ich bin auch nicht mehr der Jüngste.“ Oyá nickt und schmiegt sich ganz nah an ihren Beschützer. Dann denkt sie an ihre Freundin und hofft, dass sie sich bald wieder vertragen...

 Fotograf

Sergei Figurniy

www.figurniy.com

Model Unbekannt
Bild & Text

Denis 'Raven' Fischer

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Lektorat Dark Xperience

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