Dark Xperience - Herzschlag 1 (Infos)

Buchtrailer

Inhaltsverzeichnis

001 - Ich bin ich (Intro)

002 - Mutter Natur

003 - Frühlingserwachen

004 - Frühling

005 - Frühlingsgefühle

006 - Gefahr, Gefahr !!! (Stress-Symptome)

007 - Was ist Liebe?

008 - Ich suche dich (Wo bist du?)

009 - Herz in Flammen

010 - Was ich will

011 - Dieser Drang

012 - Traum & Wirklichkeit

013 - Ich

014 - Die Gedanken

015 - Nur ein Mal

016 - Unerreichbar

017 - Impressionen (Einsamkeit)

018 - Verzweiflung

019 - Am Abgrund (Hoffnung)

020 - Zwei Tränen

021 - Das Blättlein

022 - Sternendiamanten

023 - Danke

024 - Zuversicht 1 (Optimistisch)

025 - Augenblicke

026 - Flora & Fauna 1 (Frühling)

027 - Mein Weg

028 - Der Wald 1 (Tag)

029 - Der Wald 2 (Nacht)

030 - Der Wald 3 (Tagebucheintrag eines                      Unbekannten)

031 - Heimweh

032 - Vergangenheit

033 - Unvergänglich (Der Traum vom ewigen              Leben)

034 - Freiheit

035 - Der Adler

036 - Sonnenaufgang

037 - Meine Stadt (Bernburg)

038 - Das Kloster (Teil 1)

039 - Schlachtfeld

040 - Gott (Teil 1)

041 - Kriegsheld

042 - Königswahn

043 - Gott (Teil 2)

044 - Revolution (Teil 1)

045 - Revolution (Teil 2) Blutnacht

046 - Revolution (Teil 3) Tanz der Schwerter

047 - Das Kloster (Teil 2)

048 - Das Kloster (Teil 3) Ruine

049 - Zeit-Zyklus

050 - Löwenzahn


Leseprobe

Ich bin ich (Intro)

 

Ich bin ein Goth, ein Dichter, schwarzer Poet,

beschreib' die Welt, die Tag für Tag sich dreht.

 

Ich schreibe übers Leben, wie's gemacht,

beschreib' das Chaos unterm Sternendach.

 

Auf Suche seid ihr, sucht nach witz'gen Sachen,

nach Spruch und Bild, die rasch euch Freude machen?

 

Dann muss ich sagen, bin kein Spruchverein

und werd' nicht morgen wieder sprachlos sein.

 

Wer solches sucht, der sucht an falscher Stelle,

hier sprudelt meine Flussgedankenquelle.

 

Bemal' die Worte bunt, die dort ich fand

und setz' als Bild sie ein im Wortverband.

 

Ich schreibe über Liebe, Sehnsucht, Not

und über Leben, Trauer, Hass und Tod.

 

Gebilderschichten längst vergang'ner Zeit,

von "Morgen-Heute-Zeit", die übrig bleibt.

 

Wer stets nur Schönheit sucht und Schönheit findet,

ist bald gesättigt, stumpf, vom Reiz erblindet.

 

Ums wahre Paradies auf Erd'n zu sehen, 

muss man zuweilen durch die Hölle gehen.

 

Mutter Natur

 

Knackend reckt sie ihre tauben Knochen,

streckt und dehnt die Glieder richtig aus,

schüttelt keck die grünen Blätterlocken,

macht verschlaf'n die müden Augen auf.

 

"Schön gemütlich ist es sanft zu dösen."

denkt sich Mutter Nat' entspannt und froh:

"Sollt' wohl langsam Vät'chen Frost ablösen,

doch wo steckt der alte Zausel wohl?"

 

Seinen Namen laut sie ruft zur Welt,

jener lässt sich auch nicht lange bitten,

eilig kommt der Vat' schon angeschnellt,

kommt in seinem blauen Winterschlitten.

 

"Guten Morgen, liebste Mutt' Natur,

hoffe stark, ihr habt auch gut geruht,

überlass' euch nun die Jahresuhr,

meine Zeit vorbei, mein Bettchen ruft."

 

Schnell der Alte gleitet fort zur Ferne,

Mutter Nat' ruft freundlich ihm noch nach:

"Schönen Schlaf, oh alter Weggefährte,

seh'n uns wieder schon im nächsten Jahr!"

 

Knackt ein letztes Mal mit ihren Fingern,

gähnt ein letztes Mal und fängt dann an:

"Zuerst Flüsse, Bäche und Fontänen,

sind dann Wälder, Bäume, Blumen dran."

 

Tiere werden sanft dem Schlaf entrissen.

"Hoch, ihr Faulen, hopp, es ist soweit!

Seht zur Ferne, kommen dort beflissen,

ziehend' Vögel, die im Süd' verweilt!

 

Mutt' Natur zeigt ihre ganze Kraft,

lässt sie neues Leben zart entstehen,

seht, wie Mutter neues Leben schafft,

kommt ihr Menschen, kommt sie anzusehen.

 

Frühlingserwachen

 

Ein dünner Flaum die Welt bedeckt,

so weiß, so kalt und ach, so schön,

doch hat sich unterm Schnee versteckt,

das würden gern wir wiederseh'n.

 

Zu lang schon dieses Einerlei

der eisgefror'nen Jahreszeit,

wir wünschen sehnlichst, komm herbei,

oh Frühling, komm, wir sind bereit.

 

Kann oft man Blümchen zart entdecken

sich stell'n dem kalten Schnee entgegen,

sie brechen leis' die weißen Decken,

genießen jeden Tropfen Regen.

 

Die Schneeweißglöckchen ham's nicht leicht,

der Winter endlos scheint zu sein,

den Kleinen ist's genug, es reicht,

sie woll'n von Eis und Schnee sich frei'n.

 

Sie kämpfen hoch zum Sonnenlicht,

der Kälte eisern' Hand erweicht,

der Schnee gibt auf, das Eis zerbricht,

sie haben heut' ihr Ziel erreicht.

 

Sie können endlich frei entfalten,

uns ihren Anmut präsentier'n,

erschafft uns tausend Möglichkeiten,

den Glanz der Welt zu inspizier'n.

 

Und Tag um Tag erwacht der Planet,

erwacht aus seinem Winterschlummer,

die Farben kommen, Weiß vergeht,

verdrängen samt des Winters Kummer.

 

Die Bäume rosarot verziert,

die Wiesen eine Farbenpracht,

die Welt mit Sonnenlicht garniert 

und Frühling endlich aufgewacht.

 

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