Dark Xperience - Herzschlag 3 (Infos)

Buchtrailer

Inhaltsverzeichnis

101 - Werbung

102 - Herbst

103 - Spaziergang

104 - Stille

105 - Das Orchester der Welt

106 - Flora & Fauna 3 (Herbst)

107 - Herbst-Melancholie

108 - Sprachlos

109 - Labyrinth der Gefühle

110 - Was ist geschehen?

111 - Wann?

112 - Ein schmaler Grat

113 - Ich & Du

114 - Ich. Kann. Nicht.

115 - Hass oder Liebe

116 - Zweifel

117 - Streit

118 - Eifersucht

119 - (Ich habe) Angst

120 - Liebesschmerz

121 - Deine Welt (Zerbrochen)

122 - Liebe, Hass, Trauer & Wut

123 - Ich wünschte…

124 - Ich sehe dich

125 - Ich vermisse dich 

126 - Es tut mir leid

127 - Tanz der Tränen

128 - Wo?

129 - Niemals (?)

130 - Tränen in der Nacht

131 - Schmerz

132 - Warum?

133 - Wo ist nur die Zeit?

134 - Das Bett

135 - Ich hab an dich geglaubt

136 - Lebe wohl!

137 - Spiegelscherben

138 - Das Buch der tausend Seiten

139 - Und ich vergieße Tränen

140 - Zuversicht 2 (Frei)

141 - Seufzer

142 - Geister der Vergangenheit

143 - Die Nacht der Geister (Halloween)

144 - Impressionen (Stadtbewohner)

145 - Willkommen in der Schattenwelt

146 - Der steinerne Wachhund

147 - Der weiße Wolf

148 - Freitag

149 - Das Mädchen und der Schatten

150 - Nebel


Leseprobe

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Du lechzt nach Kampf, du suchst das Abenteuer,

bezwingst am liebsten Monster, Ungeheuer?

Du willst dich stets beweisen? Sag schon, sprich!

Ich hab hier das perfekte Spiel für dich!

 

So hast du das noch nie erlebt!

So wurdest du noch nie erregt!

 

Mit einem Plot, der gierig in dich dringt

und feuergleich dein kleines Herz verschlingt.

Du bist Protagonist, du bist ein Held

in dieser endlos weiten, großen Welt.

 

So hast du das noch nie gespielt!

So hast du dich noch nie gefühlt!

 

Mit einer Grafik ohne Konkurrenz,

Full HD in ungeahnter Existenz,

inmitten des Geschehens, stets mit Style

und glasklar bis ins kleinste Einzelteil.

 

So hast du das noch nie gesehen!

So konntest du das nie verstehen!

 

Mit einem Klang, der dir die Sinne raubt,

'ne dreidimensionale Gänsehaut

bedeckt wie Wasser deine Silhouette

und tanzt mit Herz und Seele um die Wette.

 

So hast du das noch nie gehört!

So wurdest du noch nie betört!

 

Du kannst allein entscheiden, wer du bist,

ob Lehrer, Müller oder Polizist.

Du könntest tanzen, singen, schleifen, drehen

und selbstverständlich öfters shoppen gehen.

 

So hast du das noch nie gespürt!

So wurdest du noch nie berührt!

 

Wie wär's mit einer Wohnung oder Haus?

Vielleicht 'ne Frau? Komm, such dir eine aus!

Du hast doch lebenslänglich dafür Zeit,

sei willkommen in uns'rer Wirklichkeit!

 

Herbst

 

Die letzten warmen Tage

tendier'n dem Ende zu,

bald steht es außer Frage:

Der Sommer kommt zur Ruh'.

 

So wirst du bald, oh Herbst,

das weite Land bekleiden,

wenn schön die Welt du färbst,

wir uns're Blicke weiden.

 

Bemalst die Welt mit Farben,

mit Licht und Schatten an,

verdeckst des Sommers Narben

im bunten Blattgesang.

 

Du reinigst Flur und Felder,

die hart und trocken sind

und sorgst dich um die Wälder

mit deinem kühlen Wind.

 

Die Stimme deiner Seele,

sie dringt durch Berg und Tal,

oh Herbst, los komm, erzähle,

so wie beim letzten Mal.

 

Berichte von der Weite,

die weltweit du gesehen,

bevor an deiner Seite

die Tage kühl vergehen.

 

Erzähl' uns die Geschichten,

von denen du gehört,

wir lauschen den Gedichten,

ja sind erfreut, betört.

 

Drum fällt das Sommerkleid,

wenn bunte Blätter schweben,

dann startet diese Zeit,

der Herbst bestimmt das Leben.

 

Spaziergang

 

Entfliehe dem Herzschlag der Stadt,

verschwinde und zieh mich zurück,

ich brauche nur Zeit, nur ein bisschen,

nur Stille für mich, nur ein Stück.

 

Die Füße geleiten mich sicher

hinaus in die Wiege der Welt,

wo Mutter Natur so wie immer

die Quelle des Lebens erhält.

 

Je weiter ich geh', mich entferne,

von Häusern aus totem Gestein,

so klarer die Luft, die ich atme

und heller mein Leben, mein Sein.

 

Ein Bächlein begleitet mich leise,

es führt mich durch Felder und Flur,

das sanfte Geplätscher verstärkt

das Freiheitsgefühl der Natur.

 

Die Bäume erstrahlen im Licht,

verharren in Reihe und Glied

und farbige Blätter, die tanzen

vergnügt zu des Windes Musik.

 

In kahlen, geschorenen Kronen

erklingt der Gefiedergesang,

sie singen vom Herbst, der gerade

zu Ruhe und Ordnung sie zwang.

 

Ein nebliger Schleier verstärkt

die Stille in diesem Gefilde

und legt sich beschützend auf alle

Geschöpfe, Gewächse, Gebilde.

 

Ich werde ganz leise und schweige,

die Stille umhüllt mein Gemüt,

ich spüre mein Herz, wie es schlägt,

sich diesen Gefühlen ergibt.

 

Hier kannst du weiterlesen

 

 


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