Dark Xperience - Herzschlag 4 (Infos)

Buchtrailer

Inhaltsverzeichnis

151 - Winter

152 - Väterchen Frost

153 - Der erste Schnee

154 - Flora & Fauna 4 (Winter)

155 - Schnee (Freude & Leid)

156 - Das Haus im Wald (Teil 1)

157 - Sie wartet (Auf dich)

158 - Freier Fall

159 - Das Haus im Wald (Teil 2)

160 - Dunkelheit

161 - Orientierungslos

162 - Dämonen

163 - Wahnsinn

164 - Wer bin ich? (Aufgabe oder Kampf?)

165 - Kampf den Dämonen!

166 - Koma (Teil 1) Erwachen

167 - Koma (Teil 2) Erfahren

168 - Koma (Teil 3) Ertrinken

169 - Zum ersten Mal

170 - Impressionen (Beschützerinstinkt)

171 - Zum letzten Mal

172 - Auf dem Friedhof

173 - Abschied der Sterne

174 - Impressionen (Tod)

175 - Für meine Tochter

 

176 - Einstürzende Welt

177 - Schwarzes Loch

178 - Der Spiegel

179 - Manchmal

180 - Das schwarze Labyrinth (Teil 1)

181 - Das schwarze Labyrinth (Teil 2)

182 - Das schwarze Labyrinth (Teil 3)

183 - Gefesseltes Herz

184 - Fluchtgedanken

185 - Gebet

186 - Du bist nicht allein

187 - Geschichten aus dem Krankenhaus (Teil 1)

188 - Das einsame Mädchen (Teil 1)

189 - Das einsame Mädchen (Teil 2)

190 - Das einsame Mädchen (Teil 3)

191 - Das einsame Mädchen (Teil 4)

192 - Das einsame Mädchen (Teil 5)

193 - Herzzeitrasen

194 - Vollmond

195 - Stahlstadt

196 - Schneewittchen

197 - Wenn ich…

198 - Schneeleopard

199 - Grau in Grau (Hand in Hand)

200 - Stillstand

 


Leseprobe

Winter

 

Dem Ende neigt sich zu das Jahr,

schon vor der Tür der Winter steht,

die Atmosphäre kalt und klar,

wie schnell doch uns're Zeit vergeht.

 

Nun ist es wirklich bald vergangen,

so ist er halt, der Lauf der Zeit

und ungestillt bleibt das Verlangen,

dass dieses Jahr noch länger bleibt.

 

Doch unaufhaltsam ist die Zeit

und Lebewohl gehört dazu,

wenn sich das Jahr dem End' zuneigt,

dann finden Seelen ihre Ruh'.

 

So wie der Frühling einst begann

und neues Leben mit sich brächte,

verstirbt so mancher Herzensklang

im Dunkeln stiller Winternächte.

 

Doch warum sollt' man drüber klagen,

wenn man es doch nicht ändern kann?

Denn auch an kalten Wintertagen,

das Leben schreitet stets voran.

 

Das Rad der Zeit verstummt wohl nie,

es dreht sich ewiglich im Kreis,

trotz Kümmernis und Nostalgie,

trotz Winterkälte, Schnee und Eis.

 

Und schläft das Leben unterm Eis,

wenn uns're Erde sanft gefriert,

genieß' ich diese Welt in weiß,

bis sich der Frühling präsentiert.

 

Väterchen Frost

 

Frühling und Sommer und Herbst,

Kinder von Mutter Natur,

stehen zusammen und öffnen

Mutter die irdische Tür.

 

Mutter ist müde vom Leben,

das sie so emsig erweckt.

Väterchen sollte nun zeigen,

welche Gewalt in ihm steckt.

 

„Väterchen!“, ruft sie ganz laut:

„Habe genügend getan.

Will jetzt nur eins und zwar schlafen.

Väterchen, du bist nun dran!“

 

Schnell kommt der Vater gefahren,

von wo die Schneestürme toben,

fahrend im glänzenden Schlitten,

Zepter und Haupt stolz erhoben.

 

Bringt mit sich Kälte und Frost,

Schnee für die Felder und Flur,

und auf den Lippen ein Lächeln

für die geliebte Natur.

 

„Ist denn die Zeit schon vergangen?

Dreht sich so zügig die Uhr?

Scheint mir, als wär' es erst gestern.“,

grüßt er die Mutter Natur.

 

„Scherzbold wie immer und je.“,

lächelt sie freundlich zurück:

„Aber ich bin echt geschafft.

Zeit für den Winterauftritt.“

 

Abschied, ein Kuss auf den Lippen,

legt sich die Mutter zur Ruh'.

Väterchen hat nun das Sagen,

deckt die Geliebte fest zu.

 

Der erste Schnee

 

Schleichend über Nacht

kehrt der Frost zurück,

bringt die Winterkälte,

langsam, Stück für Stück.

 

Erste weiße Flocken

fall'n vom Himmelszelt,

legen einen zarten

Flaum auf uns're Welt.

 

Tage werden kürzer,

Nächte endlos lang,

deshalb wird's im Winter

manchen Angst und Bang.

 

Viele dunkle Tage

werden vor uns liegen,

Sonne macht sich rar,

will nicht zu uns fliegen.

 

Doch verzweifle nicht,

Mensch, in diesen Stunden,

wenn die kalten Tränen

dein Gesicht erkunden.

 

Selbst wenn sie gefrieren,

weiß wie frischer Schnee,

schäm' dich nicht, mein Freund.

Tränen sind okay.

 

Ist die Welt auch dunkel,

finster und gemein,

ich versprech' dir, ich

lass' dich nie allein.

 

Darum halte inne,

schweig, genieße still,

wenn der erste Schnee

zart die Welt verhüllt.

 

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